„Wir haben schon vor der Nationalratswahl vor der Schließung der HNO-Abteilung im Landesklinikum Mistelbach/Gänserndorf gewarnt, was von der verantwortlichen schwarz-blauen nö. Landeskoalition als ,rote Panikmache´ abgetan wurde. Eine Berichterstattung über eine Pressekonferenz, die ich gemeinsam mit dem früheren Mistelbacher Bürgermeister und Krankenhauskenner Alfred Weidlich abgehalten habe, fiel sogar der Zensur der Bezirksblätter-Chefredaktion zum Opfer“, erinnert Nationalratsabgeordnete und Mistelbacher SPÖ-Bezirksvorsitzende Melanie Erasim an die Vorgänge der vergangenen Wochen. Stattdessen wurden „Schönwetter-Geschichten“ der Landesagentur für Gesundheit platziert.
Doch nun kommt ein riesiges Gesundheits-Gewitter auf die Menschen im Weinviertel zu: Denn die Mikl-Leitner/Landbauer-Koalition will nicht nur Mistelbach aushungern, sondern die Krankenhäuser Hollabrunn, Stockerau und Korneuburg sowie die Tagesklinik Gänserndorf gleich ganz zusperren. „Damit macht man das Weinviertel zum gesundheitspolitischen Entwicklungsland anstatt die Versorgung zu verbessern. Das bekommen also die Menschen, wenn sie in Niederösterreich ÖVP und FPÖ wählen – jetzt ist die Katze aus dem Sack“, betont NRin Erasim.
Erasim wird gemeinsam mit den Bezirksvorsitzenden von Hollabrunn (Stefan Hinterberger), Korneuburg (StR Martin Peterl) und Gänserndorf (LA René Zonschits) massiv gegen den totalen Kahlschlag bei den Weinviertler Krankenhäusern ankämpfen – unterstützt von Kontroll-Landesrat Sven Hergovich der ein klares „Nein“ zur Schließung der Standorte ausgesprochen hat.
Kommende Woche soll dazu auch eine Petition gestartet werden, um den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, ihrem Unmut kund zu tun.