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Bezirk Hollabrunn

Kahlschlag bei der Notarztversorgung: ÖVP und FPÖ wollen unter anderem Notarztstützpunkt in Retz mit April 2027 schließen!

18.06.2026
SPÖ im Bezirk Hollabrunn kritisiert Schließungsbeschluss von ÖVP und FPÖ im Landtag scharf – Eindeutiger Bruch des Gesundheitspaktes auf dem Rücken der Bevölkerung.
 
Ein schwarzer Tag für die Gesundheitsversorgung im Bezirk Hollabrunn. Mittels eines Dringlichkeitsantrags versuchen ÖVP und FPÖ im Landtag die SPÖ-Landesrätin Prischl dazu zu zwingen, die Notarztstützpunkte bis zum 1. April 2027 zu schließen. Dieser radikale Schritt wurde ohne jegliche Ersatzmaßnahmen und gegen die geschlossenen Stimmen der SPÖ-Abgeordneten beschlossen. Besonders bitter für die Region: darunter fällt auch der Notarztstützpunkt in Retz.
Hergovich: „ÖVP und FPÖ brechen Gesundheitspakt“
Bereits in einer aktuellen Pressekonferenz fand SPÖ-Chef Sven Hergovich deutliche Worte für das Vorgehen von Schwarz-Blau im Landtag. Er warf ÖVP und FPÖ einen handfesten Bruch des Gesundheitspaktes vor. Anstatt die medizinische Versorgung im ländlichen Raum zu stärken, betreiben die Regierungsparteien ein gefährliches Spiel mit der Gesundheitsversorgung der Menschen im Bezirk Hollabrunn. Für die SPÖ im Bezirk Hollabrunn steht fest: wenn es um Minuten geht, rettet ein funktionierendes Notarztsystem Leben – Kürzungen und Schließungen ohne Alternativen sind absolut unverantwortlich und daran war und ist die Zustimmung der SPÖ zum Gesundheitsplan gebunden!

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