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Geistig fit bis ins hohe Alter

27.09.2026

Der Begriff „Demenz“ wurde im Lauf der letzten 200 Jahre mehrmals neu definiert und ist bis in die heutige Zeit nur sehr allgemein gefasst. Sicher ist, dass das Symptombild der Demenz im Verständnis des deutschen Sprachraums eher dem Begriff Vergesslichkeit entspricht. Das klingt zwar relativ harmlos, kann aber große Probleme verursachen: Demenz umfasst Störungen des Gedächtnisses, des Denkvermögens, sogar der Sprache und der psychosozialen Fähigkeiten und reicht bis zu Persönlichkeitsstörungen. Die Erkrankung wird in ihren Anfängen nur selten bemerkt und ihre Fortschritte sind in der Regel schleichend.

Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz hat im Jahr 2025 rund 170.000 an Demenz erkrankte Personen registriert. Eine Hochrechnung vermutet bis 2050 einen Anstieg auf 290.000 betroffene Personen.

Der Begriff „Demenz“ wurde im Lauf der letzten 200 Jahre mehrmals neu definiert und ist bis in die heutige Zeit nur sehr allgemein gefasst. Sicher ist, dass das Symptombild der Demenz im Verständnis des deutschen Sprachraums eher dem Begriff Vergesslichkeit entspricht. Das klingt zwar relativ harmlos, kann aber große Probleme verursachen: Demenz umfasst Störungen des Gedächtnisses, des Denkvermögens, sogar der Sprache und der psychosozialen Fähigkeiten und reicht bis zu Persönlichkeitsstörungen. Die Erkrankung wird in ihren Anfängen nur selten bemerkt und ihre Fortschritte sind in der Regel schleichend.

Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz hat im Jahr 2025 rund 170.000 an Demenz erkrankte Personen registriert. Eine Hochrechnung vermutet bis 2050 einen Anstieg auf 290.000 betroffene Personen.

Wichtig: Frühzeitige Erkennung

Je früher beginnende Demenz erkannt wird, desto größer sind die Chancen, die degenerativen Prozesse stark zu verlangsamen und möglicherweise sogar anzuhalten. In fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung wird es jedoch für die Betroffenen zusehends schwieriger, auch die alltäglichen Probleme zu lösen.

Maßgeblich ist also, die Anfänge zu erkennen und dies zu akzeptieren. Erprobte Übungen können die Leistungsfähigkeit des Gedächtnisse, der kognitiven Fähigkeiten und des logischen Denkens weitgehend erhalten und durchaus verbessern, letztlich die degenerativen Veränderungen im Zuge fortschreitender Demenz zu einem großen Teil ausgleichen.

Demenz scheint als gesundheitliches Problem immer mehr in den Vordergrund zu rücken, weshalb die SPÖ Seefeld-Kadolz die Initiative „Geistig aktiv bleiben“ (GAB) ins Leben gerufen hat. Gemeinsam mit der PVÖ-Ortsgruppe Seefeld-Kadolz und den Fachkräften der Volkshilfe Niederösterreich werden wir demächst (* mit einem Infoabend im Dorfzentrum den Startschuß dazu geben. Ein Vortrag von Frau Diplomgesundheits- und Krankenpflegerin Alissa Mittermayr von der Volkshilfe NÖ wird über Vorbeugung, Erkennung und Behandlungsmöglichkeiten von Demenz Auskunft geben.

Davon ausgehend werden in regelmäßigen Abständen Treffen organisiert, in denen Anleitungen zu verschiedenen Gedächtnis-, Denk- und Logikübungen vermittelt und Unterlagen dazu ausgegeben werden. Zudem können Orientierungshilfen für individuelle Strategien gegen die Auswirkungen von Demenz in persönlichen Gesprächen erarbeitet werden.

Das Ziel der Initiative „Geistig aktiv bleiben“ ist die Aufrechterhaltung eines selbstbestimmten Lebens und die Bewältigung des Alltags ohne Behinderungen.

(* Tag und Beginn des Infoabends und nachfolgender Termine werden rechtzeitig auf dieser Webseite und durch Plakataushang im Ort bekannt gegeben. Mitglieder der Ortsorganisationen der SPÖ und des PVÖ werden persönlich eingeladen.